Im Schatten der Porta Nigra
Einmal im Bauch eines römischen Amphitheaters stehen und die Luft voller Spannung atmen, bevor es hinauf in die Arena geht, hoch zum Kampf gegen durchtrainierte Gladiatoren, zur Jagd auf exotische Tiere, zum Jubel der Massen.
29 LateinschülerInnen der Jahrgangsstufen 8 und 9 erlebten hautnah mit ihren Lehrkräften Isabel Drouven und Dr. Stefan Schuler bei ihrer Exkursion ins römische Trier, wie das Schicksal der Stars der Arena vor 2000 Jahren aussah. Hartes Training und der Wille zum Überleben bestimmten den Alltag versklavter Frauen und Männer, die das Massenpublikum unterhalten mussten. Mit Netz (rete), Schild (scutum) und Schwert (gladius) durften auch die LateinschülerInnen in einem professionellen Workshop mit Isaac Boateng auf den Spuren der Gladiatoren wandeln – bei strahlendem Sonnenschein. Nicht weniger anschaulich ging es im Rheinischen Landesmuseum zu: „Leben und Lieben“ vor 2000 Jahren stand im Mittelpunkt einer lebendigen und mobilen Multimediashow, die die LateinschülerInnen in den Alltag der Bevölkerung vor 2000 Jahren entführte. Im Schatten der Porta Nigra, der Konstantinbasilika und der Kaiserthermen bewegten sich die SchülerInnen der Europaschule zeitlich vor 2000 Jahren, doch hochaktuell im Herzen Europas.
Wir bedanken uns herzlich beim Verein "Alte Sprachen für junge Leute" für die finanzielle Förderung unserer Gladiatorenausbildung im Amphitheater! Wir haben alle bestanden!

